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Woran erkennt man ein gutes Futter?

Genug Auswahl gibt es ja, aber es stellt sich die berechtigte Frage, was ist auch gut für die Bedürfnisse meines Tieres?

 

Als Grundsatz kann man sagen, dass das Futter für das einzelne Tier gut ist, was Hund oder Katze mit gutem Appetit auf Dauer frisst, einen gut geformten Kot in kleiner Menge hinterlässt und keine Blähungen verursacht. Das Tier sollte sich in einem allgemein gutem Gesundheitszustand befinden und ein schönes und gesundes Fell haben.

 

Aber worauf sollte ich beim Futter noch achten?

 

Zum einen sind da die manchmal unverständlichen Angaben auf dem jeweiligen Futter.

Es lohnt sich, mal einen etwas genaueren Blick dorthin zu werfen.

Wenn ein Hersteller sein Futter nur mit den gesetzlichen Mindestangaben versieht, lässt sich in der Regel zur Qualität keine verlässliche Angabe machen.

Eine niedrige prozentuale Proteinangabe deutet darauf hin, dass sich viele Fleischnebenprodukte im Futter befinden, was für keine gute Futterqualität spricht.

 

Zum anderen sollte Trockenfutter auch keinen zu hohen Getreideanteil haben. Aber dieser lässt sich häufig nicht erkennen, so dass man zuerst den Kohlenhydratanteil ermitteln muss. Wie man das macht, erkläre ich euch in einem der nächsten Blogbeiträge.

 

Für gesunde Tiere ist ein Futter aus verschiedenen Fleischsorten, Kräutern, Obst und Gemüse am besten.

Es ist wichtig, dass die vorgenannten Bestandteile in einem für das Tier ausgewogenem Verhältnis vorhanden sind, damit es zu keinen Mangelzuständen kommt. Bei Unklarheiten steht ein Ernährungsberater mit Hilfestellung zur Seite.

 

Kranke Tiere, die bereits auf Futter Reaktion gezeigt haben, sollten möglichst nur mit bekanntem Futter, das durch eine Eliminationsdiät ausgetestet wurde, gefüttert werden. Eine Eliminationsdiät bitte immer in fachmännische Hände geben.

Das lässt sich leider mit Fertigfuttern oft schlecht bewerkstelligen, da die genauen Angaben zum Fleisch fehlen.

Deklarationen wie „Rind“ oder „Huhn“ müssen nur 4% Inhaltsstoffe des Tieresbeinhalten, dessen Namen sie tragen.

Dies bedeutet, dass somit ein Futter, das zu 100% aus Fleisch- und Fleischnebenprodukten besteht und den Namen „Strauß“ trägt, bei fehlender Deklaration also zu 96% Fleisch und Nebenprodukte von Rind, Schwein, Huhn, Wild, Kaninchen u.v.m. enthalten kann.

Für Allergiker-Tiere ist dieses Futter somit absolut ungeeignet. Wenn in diesem Fall wirklich Fertigfutter verfüttert werden soll, muss „100% Rind“ oder „100% Wild“ (Singleprotein) auf dem jeweiligen Futter angegeben sein.

 

Aber auch der Preis ist leider ein Thema. Es ist nicht automatisch alles gut, was teuer ist, aber ein qualitativ hochwertiges Futter hat eben auch seinen berechtigten Preis.

 

Das soll für einen ersten, kleinen Überblick reichen.

 

Bleibt gesund, euer

Ralf Lingelbach

 

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